Jubiläum: Kommersabend Freitag, 23.05.'08

Kommersabend am Freitag, 23.Mai

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100 Jahre Löschzug Dörenthe

Text mit freundlicher Genehmigung der IVZ:

Kein Platz blieb frei im großen Festzelt, wo der Löschzug Dörenthe der Freiwilligen Feuerwehr Ibbenbüren am Freitagabend zum Kommersabend eingeladen hatte. Und es hielten sich im Verlauf des Abends alle an das Motto „Wer eine Festrede hält, soll sich nicht fest reden." Dieser Devise hatte sich Löschzugführer Norbert Stallmeier eingangs verschrieben, als er gemeinsam mit dem stellvertretenden Löschzugführer Peter Berg die zahlreichen Gäste im Zelt willkommen hieß.

Natürlich ging es nicht ganz ohne Reden, denn schließlich galt es Glückwünsche zu überbringen und die Leistungen und Verdienste des Löschzugs Dörenthe anlässlich dessen 100. Geburtstag gebührend zu würdigen. Das übernahmen denn auch gern der Stadtbrandmeister Heiner Löpmeier, der als Dörenther Standortverbundenheit erkennen ließ, der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Henrichsmann und der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Norbert Stegemann.

Für Rat und Verwaltung der Stadt Ibbenbüren überbrachte die stellvertretende Bürgermeisterin Gisela Köster Glückwünsche und Dank. Das ehrenamtliche Engagement der Freiwilligen Feuerwehr „können wir nicht hoch genug werten“, sagte sie. Heiner Löpmeier stellte fest, dass der Löschzug Dörenthe auch aus dem Gemeinschaftsleben des südlichsten Stadtteils nicht wegzudenken sei. Und mit einem kurzen Ausblick in die Zukunft sagte er unter anderem: „Es wird einen großen Wandel in der Ausbildung geben. Darin würden schon heute die großen Herausforderungen der Zukunft deutlich. Und: „Nur aus dem hauptamtlichen Bereich wäre es gar nicht möglich, ein solches Maß an Sicherheit zu bieten, wie wir es haben. Dafür nehmen die Kameraden viel auf sich.“

Dass ein solches Fest wie das 100-jährige Bestehen ein Datum des Erinnerns sei an die Männer, die in all der Zeit bereit waren, zu helfen, „und immer kostenlos“, das sagte der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Hinrichsmann. Und wie vor hundert Jahren sei „die 35-köpfige schlagkräftige Truppe auch heute nicht zu bremsen.“ Auch Hinrichsmann betonte die „außerordentliche Bedeutung der örtlichen Selbsthilfe“. Und bei aller Veränderung: „Das Helfenwollen und Helfenkönnen ist geblieben.“ Und schließlich lobte er die vorbildliche Arbeit für die Jugendfeuerwehr in Dörenthe.

Neben den Verdiensten des Löschzugs für die Bürger vor Ort lobte der Verbandsvorsitzende Norbert Stegemann auch die Verbandsarbeit und erinnerte an die gute Beteiligung am Leistungsnachweis in Dörenthe. „Die Anforderungen an die Wehr haben sich und werden sich weiter verändern. Die Bereitschaft der Menschen, sich ehrenamtlich für andere einzusetzen habe sich verändert. Um so mehr verdiene der Löschzug Dörenthe Dank und Anerkennung für seinen Dienst. Zahlreiche Glückwünsche und Geschenken nahmen Norbert Stallmeier und Peter Berg im Lauf des Abends stellvertretend für den gesamten Löschzug entgegen. Unter anderem von den zahlreichen Feuerwehr-Vertretern aus dem Tecklenburger Land, von den Vertretern der örtlichen Vereine, der Kirchengemeinden und den vielen Vertretern aus Politik und Gesellschaft, die an diesem Abend mitfeierten . Unter den Gästen waren auch Vertreter der Brandweer Oldenzaal ,der Feuerwehr Roßlau und des MHD Waischenfeld. Mit vielen kleinen Geschenken und rheinischem Humor traten die Vertreter der befreundeten Feuerwehr aus Habbelrath auf die Bühne, um zu gratulieren.

Dafür, dass dieser Abend ein ausgesprochen heiterer wurde, sorgten Horst und Ewald alias Wolfgang Hüsch aus Olpe und Stephan Rodefeld aus Melle. Die beiden Humoristen brachten die Festgäste im Saal mit ihrer Bühnenshow in die richtige Stimmung für den anschließenden Tanzabend. Dem Geständnis der Entertainer „Löschzug Dörenthe I love you“ schloss sich das Publikum mit tosendem Beifall an. Mit Jazz- und Swing-Songs, deren Texte speziell auf den Abend zugeschnitten waren („Gut drauf“) und mit ihrem bisweilen recht deftigen Humor ernteten sie reihenweise Lacherfolge. Dasselbe war während des gesamten Abends schon dem quirligen pseudo-italienischen Moderator „Luigi“ (ebenfalls Stephan Rodefeld) gelungen.

Mit schönen Choreografien in farbenfrohen Kostümen sorgten die hübschen Damen der Tanzgruppe „Let‘s Move“ für Schwung im Festzelt.




 

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